Can’t Catch Mi: Minimalistischer Rock ‘n’ Roll im Dead End

Rock 'n' Roll

Can’t Catch Mi: Minimalistischer Rock ‘n’ Roll im Dead End

Ein Mann, eine Gitarre, ein Verstärker, ein Effektboard, als I-Tüpfelchen eine recht fesche Entourage: Paul Nouvet gab am Samstag, dem letzten Abend des Take Festivals, ein intimes Konzert im sehr dunklen Dead End Room.

Als er fast eine Stunde zu spät anfing, sah man ihn selbst fast nicht, so ganz in Schwarz, hätte er nicht zwei Lichter dabei gehabt. Gehört aber bestimmt.

Rock 'n' Roll

©Naa Teki Lebar

Der gebürtige Pariser macht Rock ‘n’ Roll, aber mit poetischen Texten und mit viel Gefühl. Sein Sound wird immer wieder mit Pete Doherty verglichen, der vor einigen Jahren sein musikalischer Mentor wurde und ihm mit den ersten Schritten im Business behilflich war – man kann diesen Vergeich aber auch gerne vergessen. Weil der gute Nouvet einfach viel fresher, sympathischer und moderner klingt.

Rock 'n' Roll

© Pia Gärtner

 

Rock 'n' Roll

© Pia Gärtner

Eine wachsende Fan- und Folgschaft in der neuen Stadt ist ihm sicher. Hoffentich lässt er uns bis zum nächsten Gig nicht allzu lang warten. Alternativ könnte er noch modeln, weil er auch ein sehr schönes Gesicht hat – Das würde man sehen, wenn er sein Cap nicht bis über die Augen ziehen würde. Sehr Rock n’ Roll einfach.

Hier noch unser Interview mit Paul

 

 

Pia Gärtner
pia_gaertner@yahoo.de

Kann schreiben seit 1997. Am liebsten über Kunst, Musik, Popkultur oder Genderissues - Constructive. Studien: BA Kultur- und Sozialanthropologie / Universität Wien. MA Journalismus und Neue Medien / FH WKW WIEN