Performance
Samstag, 29. April 2017
20:00 Uhr
Parcours Room #39
Das Projekt Ouroboros arbeitet die Thematik Upcycling im Kontext der Thematik von Ursprünglichkeit durch die Medien, Modedesign und der Fotografie auf.
Der Name Ouroboros, von der mythischen Figur des Selbstverzehrers abgeleitet, bezieht sich damit auf die Zyklizität und den ewigen Kreislauf der Mode. Durch die Praxis des Recyclings erschließt das gleichnamige Projekt die Idee der ständigen Replikation und unvermeidbaren Mutation von materiellem Erbe.
In einer kreativen Zusammenarbeit zwischen der Modedesignerin Hana Frisonsova und der Fotografin Michaela Karasek werden Kollagen aus Modefotos auf Stoffe gedruckt, erneut fotografiert und auf Kleidungsstücke aufgebracht, wodurch sowohl die Fotos als auch die Kleidung in neue Kompositionen transformiert werden. Die handwerklichen Änderungen ordnen die ursprünglichen Designs neu an und heben sie gleichzeitig hervor.
Es wird ein Raum für mögliche Mutationen und Deformationen geöffnet, in dem die Dekonstruktion von Bildern und Designs neue Bedeutungen und Spielräume erschließt. Ouroboros spielt mit der Idee unvermeidlicher Veränderung sich wiederholender Zyklen. Wenn das finale Kleidungsstück erneut durch das ursprüngliche verändert wird, schließt sich der Kreis.
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